STADT ¯ARY

 


Stadtamt
Rynek-Str. 1-5
68-200 ¯ary
tel. +48 68 374-3508, 374-3313
fax +48 68 374-3883
Öffnungszeiten:
von Montag bis Freitag 7.30-15.30 Uhr


www.zary.pl

miasto@zary.pl

ALLGEMEINE INFORMATIONEN:
FLÄCHE: 33,24 qkm, darin:
 
ACKERBÖDEN 38%
 
WÄLDER 20%
EINWOHNERZAHL: 40.771
 
IM ARBEITSFÄHIGEN ALTER: 25.205
WIRTSCHAFTLICHE EINHEITEN: 3.839

ÜBERNACHTUNGSPLÄTZE: 252


Bürgermeister
Roman Pogorzelec

Die Stadt ¯ary liegt im Grenzgebiet zwischen dem Schlesischen und dem Großpolnischen Tiefland und zwischen zwei Nebenflüssen der Oder, und zwar Bober und Lausitzer Neiβe.

¯ary gilt als das gröβte Wirtschafts- und Kulturzentrum im südlichen Teil der Woiwodschaft Lubuskie.

¯ary gehören zur Euroregion Spree-Neisse-Bober und führen mehrjährige Zusammenarbeit mit Stadt Weisswasser und Niederschlesischer Oberlausitzkreis.

Der Name „Zara“ erscheint zum erstenmal im Jahre 1007 in der Thietmar-Chronik. Zu jener Zeit wurde die Region ¯ary und die ganze Lausitz dem polnischen Staat angeschlossen. Die Stadtrechte erhielt ¯ary im Jahre 1260. Sie umfaβte drei Zentren, und zwar die Marktsiedlung am „Salzweg“ von Leipzig nach Wroc³aw, eine inmitten von Moorgebieten gegründete Siedlung sowie eine 1274 entstandene Franziskanersiedlung. Der Name „Terra Sarove“ (Sorauer Land) erscheint zum erstenmal im Jahre 1301 in der Unterlagen, die in Kanzlei in Praga ausgestellt war. Die Erste Erwähnung über Stadtrat und Bürgermeister erscheint im Jahre 1329 ( auch im diesem Jahr hat Stadtkrankenhaus aufgestanden).

So herrschten in ¯ary die Schlesischen Piasten (bis 1364), die böhmischen Könige (bis 1635), die preuβischen Behörden. Eigentümer der Stadt waren Vertreter mächtiger Häuser wie Dewin, Biberstein, und Promnitz, deren Residenzen auf dem Bürghügel bis heute stehen.

Sorauer Promnitzhof war einer der Prächtigsten, sachsich-polnischen Adelsresidenzen. Die Hauptprojektanten der Promnitz – Residenz in ¯ary ( deren Bau 1726 zu Ende gebracht wurde) waren bekannten Architekten: Spanninger und Simonetti.

Bereits im XIV.Jh. waren hier die Zünfte von Tuch- und Leinenmachern, Bierbrauen, Schustern, Färbern u.ä. tätig. Im Jahre 1414 Stadt hat die Münzprägung (sogenannten Bibersteingroschen) begonnen. Im XIX.Jh. galt ¯ary als ein bedeutendes Industriezentrum. Im Vordergrund standen dabei die Textilwerke, in denen fast die Hälfte aller in der Industrie beschäftigen Personen arbeiteten. Im 1802 Jahre installiertet das Beleuchtung an den Sorauerstraβen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde nach ¯ary eine Filiale der Lufthahwerke Focke – Wulf versetz. Im April 1944 führten die Alliierten einen Luftangriff auf ¯ary  durch, infolge dessen ein Teil der alten Stadtbebauung zerstört wurde. Im Februar 1945 marschierten in die Stadt die Truppen der Roten Armee ein. Laut Beschlüssen des Potsdamer Abkommens ist die Stadt zu Polen zurückgelangt.

In ¯ary wohnte und bildete Georg Philip Telemann ( 1691-1767) – neben Johann Sebastian Bach der hervorragendste deutsche Komponist des XVIII. Jh.. In den Jahren 1704 – 1709 als Kapellmeister auf dem Hoffe von Erdmann II. Promnitz tätig gewesen. Der Prediger auf dem Hofe von Erdmann II. Promnitz war Erdmann Neumeister. Neumeister war einer der führenden Schöpfer des europäischen Protestantenliedes, lebte in den Jahren 1671-1756. In ¯ary hat Christian Morgenstern die Abitur geprüft.Ch. Morgenstern war ein Dichter und Prosaist, lebte in den Jahren: 1871-1914. In ¯ary ist Tadeusz ¦lusarski – hervorragender Sportler, der mehrfacher Olympionike, Rekordhalter geboren. Er lebte in den Jahren: 1950-1958.

Sehenswürdigkeiten: gotische Kirche des Heiligsten Herzens Jesu, barocke Promnitz-Palais aus dem XVIII.Jh., Burg der Familien Dewin und Biberstein (aus dem XIII.Jh., der Später im Stil der Renaissance umgebaut wurde), steinerner Glockenturm aus der Wende des XIV. zum XV.Jh., Rathaus aus der Wende XIV. zum XV.Jh. mit einem Renaissanceportal, ein Oberintendentur–Gebäude im Stil der Gotik und der Renaissance , Teile der Mauer  (Überreste der mittelalterlichen Befestigungen), zwei Wehrtürme.

STADTRAT:

Bar Kazimierz

Bia³obrzecki Zdzis³aw Zygmunt

Chmielewska Jolanta Ma³gorzata

Cytrowski Lech

Czerwiñski Piotr

Gadomski Czes³aw Ryszard

Gospodarek Teresa Alina

Grochla Dariusz Pawe³

Gryko Barbara

Issel Joanna

K³uciñski Jan

Krasko Stanis³aw

Litewka Barbara Irena

£obocki Kazimierz

£uckiewicz Franciszek Jerzy

Matuszewski Józef

Oleszewski Zenon

Szewczuk Jerzy Bogdan

Szymkowiak Jan

Tarnas Stanis³aw

Wêgier Jerzy